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TU Berlin

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KGT 100

Projektvorstellung

Kleingasturbine ILR KGT 100
Kleingasturbine ILR KGT 100
Lupe

Innerhalb des Fachgebietes Luftfahrtantriebe am Institut für Luft- und Raumfahrt (ILR) in Berlin sind wir eine eigenverantwortliche, studentische Initiativgruppe, die sich mit interessanten und herausfordernden Arbeiten an einer vollständig eigenentwickelten und konstruierten Kleingasturbine beschäftigt.
Ein erster Prototyp der Kleingasturbine wurde 2007 in Form einer Projektwerkstatt entwickelt. Das jetzige Projektteam beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung und Optimierung aller Komponenten dieser Turbomaschine, um unter anderem den Betrieb, das Design, die Funktion einzelner Systeme, die Sicherheit und den Wirkungsgrad zu optimieren. Für den weiteren Testbetrieb der modifizierten Kleingasturbine einer zweiten Generation wird ein neuer Versuchs- und Teststand innerhalb der zum Fachgebiet gehörenden Turbinenhalle aufgebaut.

Kleingasturbinen wurden bereits für die verschiedensten Anwendungsgebiete entwickelt und eingesetzt so z.B. in der allgemeinen Luftfahrt bspw. als APU, dem Automobilbau, als autarke Energiequelle sowie in kleineren Abmessungen im Modellbau. In diesem Projekt wurde eine erste Kleingasturbine entwickelt, die in der projektierten Form so noch nicht existiert.

Konstruktion ILR KGT 100
Konstruktion ILR KGT 100
Lupe

Es wurde eine einzigartige Bauform als Versuchsträger mit integriertem Teststand angestrebt. Diese Kleingasturbine wurde, in Anlehnung an große Triebwerke derart entwickelt, dass mit ihr Schub erzeugt werden kann. Das Messen, Überwachen und Darstellen von thermodynamischen Zustandsgrößen, wie z.B. Druck und Temperatur sowie leistungsspezifischen Größen, wie Massendurchsatz, Drehzahl und Schub, stehen für uns im Vordergrund. Erst mit den daraus abgeleiteten Erkenntnissen können die in den diversen Lehrveranstaltungen vermittelten theoretischen Kenntnisse praktisch nachgewiesen und verständlich gemacht werden. Genau hierin unterscheidet sich das Projekt Kleingasturbine von bereits existierenden Miniaturtriebwerken und ähnelt doch gleichzeitig serienmäßig ausgeführten Luftfahrttriebwerken, welche mit Hilfe der oben genannten Parameter oftmals elektronisch gesteuert und geregelt werden.

Des Weiteren sind verschiedene Möglichkeiten für interessante wissenschaftliche Untersuchungen gegeben. Ein wichtiger Aspekt für weitere Forschungsarbeiten ist unter anderem der sehr geringe Kostenanteil des Kerosins im Betrieb durch den niedrigen Treibstoffverbrauch sowie die durch den modularen Aufbau gegebenen Möglichkeiten einzelne Prozessparameter schnell und kostengünstig zu variieren.

Innerhalb des Projektes werden alle wichtigen Aspekte der modernen Ingenieurswissenschaften in einer, für den Universitätsbetrieb, unkonventionellen Form vermittelt. In der eigenverantwortlichen Projektarbeit werden interdisziplinäre Zusammenarbeit, Planung, Entwurf, Berechnung, Simulation, Werkstoffauswahl, Konstruktion, Erprobung, Optimierung und nicht zuletzt wirtschaftliche Aspekte anhand einer komplexen technischen Problemstellung trainiert. Diese Sachverhalte sind, neben den reinen theoretischen Betrachtungen, ebenso für die technisch didaktischen Grundlagen in der Lehre von besonderer Bedeutung.

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